Färbergärten

Ziel des Projektes war es anhand der Gestaltung eines Färbergartens und mit verschiedenen Aktionen rund um Verwendung und Bedeutung von Färberpflanzen eine Auseinandersetzung mit Themen der Nachhaltigen Entwicklung (Artenvielfalt, Naturschutz) anzuregen sowie die soziale Vernetzung von Geflüchteten zu unterstützen.

Projekt 2017 – in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung RLP

Als Auftakt der Workshop-Reihe wurde das zukünftige Färbergarten-Beet vorbereitet. Nach einem lustigen Spiel, bei dem die Teilnehmenden Färbepflanzen aus ihrer Heimat vorgestellt haben, wurden erste Erdarbeiten durchgeführt. Um einen gut durchlässigen und nicht zu nährstoffreichen Boden zu bereiten, haben wir Sand unter den bei uns im Gelände eher schweren Lehmboden gemischt. Gemeinsam wurde ein kleines Sandsteinrondell im Zentrum des neuen Beetes angelegt. Diese dient als zusätzlicher Lebensraum für verschiedene Nischen bewohnende Tiere.

Während der Erdarbeiten köchelten bereits Pflanzensude für die spätere Färbeaktion. Zwiebelschale und der im Mittelmeerraum heimische Krapp wurden benutzt um Seidentücher und Stoffe aus Baumwolle zu färben. Nebenbei wurde sich über die naturheilkundlichen Aspekte dieser Färbepflanzen ausgetauscht. Viel Freude bereitete der Färbeprozess. Das schöne Ergebnis, leuchtend gelbe und rote Farben auf den Tüchern, sorgte für Begeisterung.

Danke an alle für diesen großen Spaß!